So,
nach langer Zeit endlich wieder etwas neues aus dem Norden. Am besten fange ich wohl von hinten nach vorne an.
Also, vor zwei Wochen war hier Pause zwischen Periode I und Periode II des finnischen Studienjahres (welches 4 Periode à ca. 2 Monate kennt). Pause bedeutet (neben ggf. Klausuren) vor allem eine freie Woche, welche ich natürlich auch sinnvoll nutzen wollte. D.h. in diesem Fall: Raus aus Turku, ab nach Helsinki zum Sightseeing. Kurzerhand schloss ich mich mit einigen Franzosen zusammen und ab ging es nach Helsinki. Nun, um ehrlich zu sein, sind die drei Franzosen schon vorweg gefahren und ich habe mir im Laufe des Samstages kurzfristig überlegt, auch nach Helsinki zu fahren. Zitat Nicolas: "Helsinki ist nicht so groß, wir treffen uns dann da".
Tja, also ab nach Helsinki. Natürlich ist Helsinki keine kleine Stadt, in der man sich mal so eben über den Weg läuft. Wie es der Zufall so wollte, sind wir uns natürlich sofort über den Weg gelaufen, kaum dass ich den Bahnhof verlassen hatte. Weird...
Also, ab durch Helsinki, zu Museen, Kirchen und Seefestungen. Morgane, Marion und Nicolas hatten natürlich schon ein wenig Vorsprung, hatten jedoch nur für eine Nacht geplant. Da ich jedoch die ganze Woche Zeit hatte, blieb ich etwas länger in Helsinki: Geplant hatte ich zwei Nächte. Nach meinem Besuch auf der Seefestung Soumenlinna, einem UNESCO Weltkulturerbe, habe ich jedoch spontan eine Nacht dran gehängt - da ich fast einen ganzen Tag auf Soumenlinna zugebracht habe. Einfach wunderschön.
Danach ging es dann mit der Fähre nach Tallinn. Die Altstadt von Tallinn ist ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe und kann locker mit Soumenlinna mithalten. Einfach wahnsinnig schön die früher befestigte Altstadt Tallinns. Von den Befestigungsanlagen ist noch ettliches erhalten, außerdem findet man in der Altstadt viele schön alten Kirchen. Jederzeit empfehlenswert!!!
Ebenfalls sehr 'interessant' meine Unterkunft in "Tallinn backpackers", einem Hostel, dass einem das totale Rucksacktouristgefühl nahebringt. Schuhe aus im Haus, Einzelzimmer durch einen Vorhang getrennt, Durchgangszimmer als Schlafzimmer aber einer wahnsinnig netten Atmosphäre!
Am nächsten Tag ging es dann zurück nach Helsinki und von dort mit der Bahn nach Turku.
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Am letzten Donnerstag Abend ging es dann mit der Fähre nach Stockholm, Fahrtzeit ca. 10 Stunden, ergo: Fahrt mit Schlafkabine. Jedoch wurde diese nur für einen Bruchteil der Fahrt aufgesucht. In Stockholm war ich dann wieder mit "meinen" Franzosen unterwegs, neben Morgane, Marion und Nicolas war diesmal auch noch Laurine mit von der Partie. Und nebenbei gab es natürlich eine Menge Motivation für mich, mein Französisch bei Gelegenheit aufzupolieren. In Stockholm wollten wir natürlich schwedisch srpechen, dass ging dann auch recht flüssig: "TackTackAbbaIkeaTackTack". Tack heißt "Danke", "Abba" und "Ikea" brauche ich wohl nicht näher zu erläutern.
Stockholm selber, so wurde vorher gesagt, sei die Hauptstadt Skandinaviens, die Stadt der soundsovielen Seen und unübertrefflich schön. Fazit: Ja, ist wirklich ganz nett. Aber irgendwie habe ich diese absolute Schönheit nicht ausmachen können. Allerdings hatten wir ja auch nur zwei Tage Zeit....
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So, nach den ganzen Erzählungen über Helsinki, Tallinn und Stockholm gibt es dazu natürlich auch noch Bilder. Sind ein wenig viele geworden (101) aber dafür auch ettliche sehr schöne. Bilder von Stockholm sind noch nicht dabei, kommen aber demnächst.
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Nachtrag: So, außerdem wollte ich eigentlich noch über das Wetter reden. Da es aber so spät ist, und ich nach dem letzten kurzen Nächten noch ein wenig Schlaf nachholen muss, in aller Kürze:
Seit drei Tagen ist es in Turku letztendlich doch noch kalt geworden. D.h. derzeit Temperaturen um die Null Grad, außerdem liegt aus so 'nen ganz kleines bisschen Schnee. Ergo: Winterjackenpflicht. Bislang hält mich meine Jacke gut warm. Allerdings musste ich bislang auch noch nicht zu acht in die Uni. Noch ist es nicht Dienstag (schon in Gedanken am bibbern...)